
Abdämpfung / Abhörlautstärke / Aufstellung der Nahfeldmonitore / Aufstellung der Subwoofer / Endstufe zu Boxen / Hifi und Studio, PA und Disco / Kopfhörer / Lautstärke / Raumakustik / Schalldruckpegel
Pultoberfläche
Pultoberfläche = ausgeprägte Reflexionen wenn
Boxen auf Meterbridge stehen. Dadurch Bassanhebung und Kammfiltereffekte
im Mittenbereich der die Mitten schwächer werden lässt.
Aufstellung
Abstand zur Wand mindestens 50cm bis 1m, sonst
kommt es zu einer Bassanhebung. Boxen auf weiches Material stellen
(Gummi-Noppenschaum, Gummi-Pucks usw.) damit keine Gegenstände angeregt werden zum
Mitschwingen. Somit auch definiertere Basswiedergabe. Wenn man die Boxen
an die Wand stellt, sollte man in den Zwischenraum etwas Schallschluckendes
stellen. Die Boxen sollten nicht zu weit auseinandergestellt werden sonst fehlt
die Mittenabbildung (akustisches Loch). Zwei bis drei Meter Abstand sind genug.
zwischen den Boxen sollte nichts stehen, besonders nicht Glas oder
Metallfronten. Man sollte daher Boxenständer verwenden. Im Extremfall die
dazwischenstehenden Teile leicht hinter die Boxen schieben.
Abbildung Tiefenbereich
Wenn der Lautsprecher frei im Raum steht, klingt der Tiefenbereich schlank
und präzise. In der Ecke wiederum wirken die Bässe oft aufgeweicht. An der
Wand fängt der Bassbereich an zu dröhnen, da sich ein Druckmaximum bildet.
Optimale Stereoabbildung
Für eine optimale Stereo-Abbildung sollten die Boxen nicht hingelegt,
sondern vertikal aufgestellt werden. z.B. Genelec 1031 Nahfeldmonitore kann man auch entgegen jeder Empfehlung
(Die Hochtöner sollten auf Ohrenhöhe sein), liegend auf der Meterbridge positionieren.
Dadurch hat man weniger
Interferenzen mit der Mischpultoberfläche.
Grosse Abhörmonitoren
Grosse Abhörmonitoren machen nur bei der Aufnahme wirklich Sinn um dort
die Frequenzen der Bass-/Drum Instrumente besser beurteilen zu können. Zu
Hause hört niemand mit so grossen Boxen Musik.
Da Membransysteme mit grösserer Masse zu trägerem Einschwingen neigen, kommen tiefere Frequenzen gerne etwas zu spät. Eine Methode diesem Effekt zu begegnen besteht darin, den Tieftonlautsprecher weiter vorne als den Hochtöner anzubringen, um einen Laufzeitabgleich zu erzielen.
Bereiche Abdämpfen meistens die Decke über dem Mischpult. Wenn die Lautsprecher mehr oder weniger vor der Wand stehen auch zwischen den Lautsprechern. Für die Abhöre ist nicht zuletzt die Raumakustik im Bereich der ganz tiefen Frequenzen wichtig.
Eine Abhöranlage entfaltet ihre Qualität nur dann, wenn die Raumakustik stimmt. Die meisten Regieräume werden so ausgelegt, dass sich rechts und links der Hörposition schallharte Flächen befinden, während die hintere Wand den Schall kaum reflektiert. Die Hauptmonitore werden gern in die vordere Wand eingelassen und befinden sich dabei in einer ebenen, akustisch harten Oberfläche.
Schalldruckpegel von 110dB heisst Box man man bis etwa 100dB belasten ohne zu verzerren.
Für Frequenzverteilungen bei einem Instrument (Bassdrum, Snare,
Gesang, Keyboard, Gitarre) höhere Abhörlautstärke wählen. Gleiches
gilt bei Veränderungen von Effekten wie Reverb, Flanger und der Beurteilung von Balancen im
Mixdown. Wenn man zu lange laut abhört, neigt
man dazu zu viel Präsenz und Höhen in die Mischung zu packen. Am besten hört man beim Mixdown bei etwa 83dB
ab. Bei diesem Pegel ist das Hörempfinden des Ohres am gleichmässigsten.
| Endstufe zu Boxen |
nicht zu hoch aussteuern, sonst treten leichte
Verzerrungen auf.
Class A Verstärker = wenig Verzerrungen
lineare Verstärkerkennlinie der Transistoren = schlechten Wirkungsgrad,
hohen Ruhestrom, erhitzt sich im Ruhezustand darum keine grosse
Ausgangsleistung
Class B-Verstärker = beim Nulldurchgang Verzerrungen, hoher Wirkungsgrad,
hohe Ausgangsleistung
Hochwertige Endstufen haben gemischte Schaltungen - Kompromiss
|
Kopfhörer (Geschlossene verwenden) |
Klassiker Beyerdynamik DT 110. Weitere Sennheiser HD 25. Um die
Hörsituation zu verbessern, Kopfhörer so aufsetzten, sodass ein Ohr
freibleibt. Darauf achten, dass nur die benutzte Muschel mit Sound
versorgt wird.
Keine Reflexionen, daher irrsinnige Transparenz, kann aber trügerisch
sein. Lautstärkeverhältnisse über Kopfhörer nicht korrekt beurteilbar.
Stereoplatzierung auch nicht realistisch im Kopfhörer.
Tiefbass-Wahrnehmung bei Kopfhörer auch nicht gegeben. Tiefbass wird auch
durch Vibrationen der Luft und des Bodens übertragen.
Kopfhörer einsetzten um Knackser oder Störgeräusche zu hören, oder ob
Rauschen noch vertretbar ist. Effekte überprüfen, falls man den Effekt
im Kopfhörer nicht mehr hört, ist er wirklich weg.
Bei Gesangsaufnahmen meist halbgeschlossene Kopfhörer verwenden aufgrund
der Intonation. Beim Schlagzeuger geschlossener verwenden.
Nahfeld= 1-1.5m Midfield = 2-3m Abhördistanz
Während der Aufnahme benötigen Schlagzeuger einen sehr basslastigen Mix auf ihren Kopfhörern, damit sie sich gut nach dem Bass-Rhythmus orientieren können.
| Hörschwelle ruhiges Zimmer Flüstersprache Musik im Hintergrund Gespräch Verkehrsgeräusche Konzert Presslufthammer startender Düsenjet |
0dB SPL |
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Die typische Studiobox ist im Vergleich zu Hifi-Produkten eher neutral im Klang. Hifi-Boxen sind häufig etwas bass- und höhenlastig. Insbesondere kleine Nahfeldmonitore werden häufiger als geschlossene Box gebaut, um einen sauberen Bass zu bekommen, während entsprechende Hifi-Lautsprecher eher als Bassreflexboxen mit kräftigem bass konstruiert werden. Und schliesslich wird bei Studiomonitoren bevorzugt auf die Stereoabbildung geachtet, bei Hifi-Boxen bevorzugt auf den Klang. Der typische PA- und Disco-Lautsprecher ist von der Konstruktion her völlig anders. Die beiden Schwerpunkte der Entwicklung sind hier vor allem hoher Wirkungsgrad und hohe Belastbarkeit, um die erforderlichen hohen Schalldruckpegel erzeugen zu können.
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Stand: 12. November 2002 18:17:18 +0100