Akustikbass / Balladen / Bass / Beckenklänge, Gitarre und Snaredrum / Clavier (Clavinet) / Gesang - Pitch Shifter / Parameter / Phaser / Pitch-Shifter / Wah-Wah
Verzögerung = 10-15ms (1-5ms) , Verzögerungszeit wird
variiert durch LFO-Wellenform (einstellbar mit Dreieck oder Sinuswelle)
Der Sound eines Flanging hängt von der Verzögerungszeit, der
Geschwindigkeit des LFO's, der Wellenform des LFO's der Intensität mit der der
LFO auf die Verzögerungszeit einwirkt und der Stellung des Feedback-Reglers ab.
Durch die Umkehrung der Phasenlage des verzögerten Signals wird der erreichte
Effekt noch intensiviert. Durch Phasenverschiebungen beider Signale kommt es zur
Auslöschung bestimmter Frequenzen.
Frequenz (0.1-20kHz) oder
Rate = Zeit für einen Durchlauf
Depth = Intensität des LFO
| Bass |
Flanging
kann den Bass wärmer machen. Es kann dem Bass aber auch Druck nehmen.
Darum sollte man im FX-Return oder besser noch im FX-Send alle
Frequenzbereiche unter 150 Hz rausnehmen. Wirkungsvoll klingt auch ein mit
Flanger versehener kurzer Hall. Wird das Mikrosignal durch einen Flanger
geschickt, dann ist der Klang dreckig (The Cure).
Mono-Flanging und Stereo-Chorus ergibt volles Klangbild.
| Akustikbass |
Hier sollte die Geschwindigkeit (speed) auf "low" und die "depth"
auf "high" (30%) gestellt werden.
Ein interessanten Effekt erzielt man, wenn man den Bass durch die Bassdrum
triggert (z.B. durch den Key-Eingang der Noise Gates, "gate walking
bass"). Der Bass kann ungekehrt auch einen Synth-Bass triggern.
Flanger für Beckenklänge, Gitarre oder Snaredrum verwenden. Maximale Verfremdung bei Ausschalten des LFO. Normalerweise ohne Modulation. Dieser Modulationseffekt wirkt umso eindrucksvoller, je seltener und gezielter er eingesetzt wird. Ein Flanger zwei Takte vor dem Refrain auf dem gesamten Instrument-Playback kann den wildesten Break ersetzen.
| Balladen |
Bei Balladen wird sich die Modulationsfrequenz in der Regel im Bereich von unter einem Hertz bewegen.
| Clavier (Clavinet) | ||||
| Geschwindigkeit | Delay | Feedback | Depth | Mix |
| 0.5Hz | 2ms | 25 | 25% | 60:40 |
| Leicht geänderte Delaywerte bewirken Wunder. | ||||
Zeitverzögerung: ca. 2-5ms zum Originalsignal + zusätzliche Modulationen
Ein Phaser arbeitet mit einer Anzahl phasendrehender
Bauelemente (z.B. aktive RC-Filter), die nur eine relativ kurze
Verzögerungszeit ermöglichen. Die Verzögerungszeit ist
frequenzabhängig.
Die zahl der durch die Phasenverschiebung hervorgerufenen Auslöschungen
sind bei einem 4-Stufen-Phaser zwei, bei einem 8-Stufen-Phaser vier usw.
je mehr Stufen ein Phaser besitzt, umso extremere Klangverfärbungen kann
man realisieren. Durch den Center-Frequency Regler bestimmt man wo die
Frequenzauslöschungen genau liegen. Durch den LFO wird die Mittenfrequenz
auf und ab bewegt. Die Frequenzverhältnisse zwischen den einzelnen
Auslöschungen bleiben stets konstant. Die Frequenzverhältnisse hängen
vom Schaltungskonzept des Phasers ab. (Unterschiedliche Herstell-Typen
sind verschieden im Klang.)
Die häufigste Anwendung ist die Simulation des Leslie-Effektes, oder die
Belebung gleichartig klingender Klänge wie z.B. Hi-Hats oder Shaker. Oft
überzeugende klangliche Ergebnisse gibt es, wenn man den Phaser durch die
Bassdrum steuert oder den Center-Frequency Regler passend zum musikalischen
Kontext, manuell betätigt.
| Effekttyp | Cents links | Cents rechts | Vorverzögerung | |
| Pitch-Shifter | -15 | +15 | links rechts |
|
| 100Cents = 1 Halbton | ||||
Mit leichtem Pitch Shift versehen um Gesang voller zu machen
Lead-Vocals durch Wah-Wah lassen, ergibt einen besonderen Effekt.
Wurlitzer über Wah-Wah Pedal. Als Shaker Salzstreuer verwenden.
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Stand: 29. Januar 2003 22:32:42 +0100