Tipps & Tricks

"Play it LOUD, or don’t play it at all"

 Ablauf einer Produktion / Der Plattenvertrag / Der Vertrieb / Der Verlag / Die zehn Schritte zum Plattenvertrag / Die Eigenproduktion / Kosteneffektive Produktion im TonstudioLiveauftritt - Checkliste Gitarre/Bass / Wer kriegt wieviel?

 

Wie bereitet sich die Band am besten auf den Aufnahmetermin vor?

Wie können Rückschläge durch gezielte Planung verhindert werden?

Kosteneffektive Produktion im Tonstudio
 

1.Schritt
Folgende Punkte sollte man im voraus abklären:

2.Schritt
Errechnung des benötigten Budgets, für das Projekt am besten geeignetes Studio mieten (BWS Tonstudio/Preise). Dieselbe Aktion erfolgt beim Drucksachen-Designer (J.Rohner / Decor-Studio) und beim CD-Presswerk (CD-Pressung).
Für die Vorkalkulation sollte natürlich auch die Vorabschätzung/- berechnung anfallender SUISA oder GEMA-Lizenzen berücksichtigt werden! Die CD muss vor Veröffentlichung vorausgehend bei der SUISA oder GEMA (für Deutschland) angemeldet werden.

3.Schritt
Abgleich der auf Basis der eingeholten Preisinfos erstellten Kalkulation mit den verfügbaren finanziellen Mitteln. Eigentümlicherweise decken sich diese beiden Zahlen nie! Also müssen die verfügbaren Mittel erhöht (meist schwierig) und/oder die Kosten gesenkt werden.
Hier kann man versuchen mit dem Tonstudio, Grafik-Designer oder dem CD-Presswerk zu verhandeln. z.B.: welche Möglichkeit sehen Sie die geplante Produktion zu einem niedrigeren bzw. vorgegebenen Tarif zu realisieren.

4.Schritt
Mit den Ergebnissen kann nunmehr ein Zeitplan für die Produktion aufgestellt werden.
Wieviel Vorbereitungszeit brauchen die Musiker noch vor der Aufnahme?
Wieviel Zeit nach der Aufnahme benötigt das Studio für Mix und/oder Editing bis zur Erstellung eines Freigabemusters?
Wieviel Zeit braucht der Graphik-Designer vom Entwurf bis zur Belichtung der Lithos?
Wann kann er die Spielzeiten für die Tracklist auf  Booklet / Inlaycard bekommen?
Wann kann das CD-Presswerk - ab Bereitstellung von CD-Master und Drucksachenlithos - liefern?

5.Schritt
Die einzelnen Songs müssen spieltechnisch sitzen und auch das Arrangement sollte man anhand z.B. einer Vorproduktion auf Tape im Proberaum prüfen, ob die Titel inhaltlich den Ansprüchen genügen.
Ich komme auf Wunsch jeweils im Proberaum der Bands vorbei um Vorbereitungen für die zukünftige Aufnahme zu machen.


6.Schritt
Ein paar Tage vor Aufnahmetermin müssen! neue Saiten auf die Gitarren und Bässe aufgezogen und eingespielt werden. (Ganz neue Saiten sind nicht stimmstabil genug). Auch das Schlagzeug sollte neue Felle bekommen. Das Resonanzfell der Bassdrum sollte eine Öffnung besitzen, um das Mikrofon hineinstellen zu können. Dies ist sehr wichtig für einen Sound mit genügend Attack (Kick).
Die Fussmaschine des Schlagzeugers sollte bei Bedarf geölt werden, um ein "Quitschen" zu verhindern!

 

 

Wie sieht der Ablauf einer Produktion aus?

 

Ablauf einer Produktion

1.Schritt
Es wird eine Probeaufnahme des Schlagzeugs vorgenommen, um den Gesamt- und den Einzelsound der Schlaginstrumente beurteilen zu können. Bei Bedarf werden hierbei noch Korrekturen an den Mikrofoneinstellungen vorgenommen.

2.Schritt
Die ganze Band spielt die Songs  zusammen live über Kopfhörer ein. Das mit ca. 10 Mikrofonen abgenommene Schlagzeug wird hierbei fest aufgenommen und es ist daher auf die fehlerfreie Spielweise streng zu achten.
Die Spuren vom Gitarristen, Bassisten und Sänger dienen lediglich als Guidespuren, d.h. damit die Musiker beim anschliessenden Aufnehmen jedes einzelnen Instrumentes wissen, an welcher Stelle Sie sich im Lied befinden.
Die Aufnahmequalität der Guidespuren ist bei diesem 2.Schritt sekundär.

3.Schritt
Jedes einzelne Instrument wird jetzt nacheinander im Overdub-Verfahren aufgenommen. Die Guide-Spuren werden nun nacheinander mit den Hauptspuren (Gitarre / Bass) überspielt. Zum Schluss wird der Gesang aufgenommen. Bei der Aufnahme der einzelnen Instrumente und Gesang muss die Band wie auch der Tontechniker um jedes noch so kleine Detail bemüht sein, um den Sound so optimal wie möglich aufs Band zu bringen. Fehlerhafte Stellen bei der Aufnahme können jeweils sofort im digital Punch-In Verfahren "unhörbar" ausgebessert werden. 

4.Schritt
Nach der erfolgreichen Aufnahme werden nun die einzelnen Spuren am Computer editiert und mit digitalen High-End Kompressoren bearbeitet und somit vorbereitet für den Endmix. 

5.Schritt
Die einzelnen Spuren werden auf das 56-Spur Mischpult geführt für den Final Mix. Zuerst werden die Lautstärkeverhältnisse mono eingestellt. Anschliessend muss für jeden Kanal die passende Equalizer- und Panoramaeinstellung gefunden werden bis die einzelnen Instrumente/Gesang angenehm, druckvoll und fett zu hören sind. 

6.Schritt
Hierbei werden noch die Effekteinstellungen vorgenommen mit Hall und Chorus, Delay etc. um die Instrumente/Gesang naturgetreu und voller erscheinen zu lassen.

7.Schritt
Wenn die Band mit dem Mix zufrieden ist, erhält Sie vom Tontechniker eine CDR. Die Band hört sich unterwegs oder zuhause die Rohmischung auf verschiedenen Abhöranlagen (Autoradio, Hifi-Anlage) an und beim nächsten Studiotermin können noch wichtige Anpassungen am Sound oder der Lautstärke der einzelnen Spuren vorgenommen werden um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

8.Schritt
Die einzelnen Songs werden im BWS Tonstudio gemastert, d.h. es wird der nötige Druck erzeugt und die einzelnen Aufnahmen in der Lautstärke und im Klangbild angepasst. Hierzu steht erstklassiges Equipement zur Verfügung. Die Band erhält nun das CDR-Master mit welchem die CD-Pressung vorgenommen werden kann.

 

Die zehn Schritte zum Plattenvertrag

1.Schritt / Die Einstellung

2.Schritt / Fragen beantworten zur Musikqualität

Alle Fragen mit Ja beantwortet? Dann weiter zu Schritt.3

3.Schritt / Are you ready?

Alle Fragen mit Ja beantwortet? Dann weiter zu Schritt.4

4.Schritt / Das Vorgehen planen

5.Schritt / Die Demo-CD

Die Demo-CD sollte über eine gute Musikqualität verfügen. LoFi Aufnahmen im Übungskeller haben eine geringe Chance auf Erfolg!

Für die Aufnahme sollte man einen Produzenten ( Bandmitglied auch möglich) bestimmen oder verpflichten. Dieser kann aus dem vorhandenen Songmaterial (z.B. durch ein durchsichtigeres Arrangement) mehr herausholen.

An den A&R Manager sollte eine CD verschickt werden, da nicht jeder A&R Manager ein DAT-Gerät zur Verfügung hat. Der beste Titel am Anfang. (Hierzu auch Freunde befragen) Maximal drei Titel einsenden.

6.Schritt / Was gehört ins Infopacket?

Persönliches Anschreiben 
Das persönliche Anschreiben muss an den A&R Manager gerichtet sein, z.B. mit Vermerk: bezugnehmend auf das Telephongespräch vom......
An die A&R-Abteilung adressiert hat keine Chance! Das Anschreiben sollte kurz sein.


Eine Infomappe beilegen mit Bandbiographie 
Kurz, knapp, alles wichtige, pfiffig, informativ und übersichtlich, klare Fakten und Gliederung ohne Schnickschnack, keine Hobbys angeben.
Keine Sprüche wie "schon zahlreiche Gigs gespielt" oder "reiche Bühnenerfahrung" 
Ins Info gehören ein Beschrieb der Musik und Referenzen, (z.B. Vorprogramm einer bekannten Band oder Auftritt an einem bekannten Festival). Wenn man keine wirklichen Referenzen hat, schreibt man auch keine rein! Schlecht: "Auftritte im Vorprogramm von Nochniegehört" 
Ins Infopacket gehören eine Biographie, Zeitungsausschnitte und Bandfotos.

Inhalt des Begleitbriefes
Im Begleitbrief sollte man erwähnen, wie man sich die Zusammenarbeit vorstellt und warum Sie gerade diese Firma anschreiben.

Bandfotos 
müssen gut sein,
möglichst von einem Profi aufgenommen.
Keine "grimmiger-als-ich-kann-niemand-dreinschauen" Fotos!  

Was muss noch beachtet werden?

Persönliches Vorsprechen

Viele Deals werden nicht über einen unpersönlichen Demo-Versand, sondern über persönliche Kontakte von Produzenten, Verlegern oder Managern abgeschlossen. Grundsätzlich ist es das beste, wenn Sie jemanden für Ihre Musik begeistern können, der die Label-Leute kennt und persönlich bei Ihnen vorsprechen kann. Ist keine solche Person vorhanden, versuchen Sie wenigstens (allerdings ohne sich allzu grosse Illusionen zu machen), einen persönlichen Termin bei einem A&R Manager zu erhalten.

7.Schritt / Richtige Auswahl der Labels

Kleines Label einem Major Label vorziehen (Vorteil direkte Verbindungen, mehr Vertrauen, mehr Image)
Richtige Labels aussuchen (Gitarren-Rock nicht an Techno Label senden!)

Schreiben Sie nicht wahllos alle Labels an, sondern überlegen Sie sich vorher, wer an Ihrer Musik interessiert sein könnte, sonst verzetteln Sie sich nur unnötig und verlieren wertvolle Energie und Zeit.

8.Schritt / Das Telefon mit dem A & R Manager
Vorausgehend sollte man telephonischen Kontakt mit dem A&R Manager des Labels aufnehmen und ihm mitteilen, er werde morgen das Infopaket Ihrer Band erhalten. Hat man keinen Namen vom A&R Manager, verlangt man ihn beim Sekretariat.

9.Schritt / Nachfragen
Falls man keine Antwort erhält, kann man nach ca. zwei bis drei Wochen konkret nach dem eingeschickten Demo beim A&R Manager nachfragen.
Wenn euer Demo noch nicht angehört wurde, nachfragen wann man sich wieder melden kann.

Zeigt ein A&R Interesse an euren Songs, gibt es noch lange keinen Plattenvertrag. In aller
Regel werden zunächst weitere Songs angefordert und Auftritte besucht. Dieser Prozess kann
sich über mehrere Monate hinziehen. 

10.Schritt / Anwalt kontaktieren
Hat man vom Label das Angebot erhalten, einen Plattenvertrag zu unterschreiben, sollte man diesen vor der Unterschrift 
von einem fachkundigen Anwalt überprüfen lassen. Einzelne unstimmige Vertragspunkte können so noch zu euren Vorteilen korrigiert werden.

Achtung!!! In jeden Vertrag gehört eine örtliche und zeitliche Begrenzung. Sinnvoll ist ein Vertrag über 2 bis max. 3 Platten!!

Alles klar, dann Plattenvertrag unterschreiben ........

 

 

 

Great statement from Paul Stanley / Ace Frehley KISS (GuitarOne/Jan '99):

Do you guys have any words of advice for our readers on how to maintain and sustain a career in rock and roll?

Paul:
Yeah. Don't listen to advice! Don't be afraid to listen to other people's opinions, but trust your gut. Because, rise or fall, ultimately you're going to have to take responsibility. It's very easy to say. " My record stiffed because of the record company" or this, that, or the other thing. If you believe that, you're kidding yourself. It's funny how when you have big successful album you did a great job, but when your album bombs the record company did a terrible job. If you want the credit, take the blame too. That's real important.

Ace:
Practice. And if you wanna be a professional musician you gotta put it before your girlfriends, your family, anything. You can't  be a "weekend warrior" and expect to be a professional musician. You really gotta put that first in your life, or you might as well forget it; there's so much competition out there. But you also have to have talent and be predisposed to be a musician. If you have that talent, and you have the ear - and you can tap your foot in time, that'll help too (laughs). But you really have to wanna do it more than anything else in the world, or don't even bother 'cause it's waste of time; you're not gonna get anywhere. - DT

 

 

 

 

Der Plattenvertrag

Der Bandübernahmevertrag (meist für Dance-Produktionen)

Beim Bandübernahmevertrag müsst Ihr eine fertige Aufnahme abliefern, deren Vervielfältigungs- und Vermarktungsrecht an die Plattenfirma geht. Der Einfluss des A & R Managers auf die Musik ist entsprechend gering. Weil das Material bereits bekannt ist und für die Tonträgerfirma bei der Produktion des Titels keine Risiken mehr bestehen, kommt ein Bandübernahmevertrag relativ schnell zustande.

Die Produktionskosten
Je nach Verhandlung sollten zumindest Majors Plattenfirmen die Produktionskosten erstatten bzw. einen Vorschuss bezahlen. Independent Label werden eventuell kein Vorschuss bezahlen und die Produktion wird nicht finanziert.

Beteiligung
Da für das Label keine Produktionskosten anfallen, erhält der Künstler meist eine höhere prozentuale Beteiligung an den Verkaufserlösen.

Vertragsgebiet (GSA = Vertragsgebiet Germany, Switzerland, Austria)
I
m Gegensatz zum Künstlervertrag ist beim Bandübernahmevertrag die Bestimmung des Vertragsgebiets, in der das Label den Titel veröffentlichen soll, freier verhandelbar. 

Vorteile
Meist höhere Gewinnbeteiligung (prozentuale Anteile am Vertriebsabgabepreis pro Stück)
Künstler mit seinem Namen nicht an das Label gebunden

Der Künstlervertrag (Für Interpreten und Bands)

Die Produktionskosten werden vom Label getragen im Gegensatz zum Bandübernahmevertrag.
Der Künstler überträgt die Verwertungsrechte aller seiner Werke für einen bestimmten Zeitraum und für ein bestimmtes Vertragsgebiet an das Label.
Ein Künstlervertrag solltet ihr nur unterschreiben, wenn ihr einen möglichst hohen Status
erreicht habt. Hier seid ihr bei Plattenfirmen quasi angestellt. Ihr erhaltet ebenfalls niedrige
prozentuale Anteile am Vertriebsabgabepreis pro Stück, vorher eventuell einen verrechenbaren
Vorschuss. 

Beteiligung
Wegen der hohen Investitionskosten fällt die prozentuale Gewinnbeteiligung niedriger als beim Bandübernahmevertrag aus.

Vorteile
Alle Kosten werden übernommen
Betreuung des Künstlers besser
Kommerzielle Chancen grösser

Nachteile
Vorschuss und Gewinnbeteiligung geringer
Übertragung aller Rechte

Rund 90 Prozent der neuen Acts floppen, um die 5 Prozent spielen allenfalls die Kosten wieder ein und nur etwa 3 Prozent sind kommerziell erfolgreich!

  

Die Alternative zum Plattenvertrag - Die Eigenproduktion

Unter Eigenproduktion versteht man eine Aufnahme, die in Studioqualität produziert und über
einen entsprechenden Anbieter gepresst wurde. Somit ist eine echte Eigenproduktion immer
eine "echte" gepresste CD mit echtem "gedrucktem" Cover. Niemand behauptet, dass die
Herstellung einer solchen CD kein Geld kostet, aber es gibt drei ganz wesentliche Vorteile einer
Eigenproduktion.

1. Die Gelder aus dem Verkauf fliessen vollständig und direkt an die Band (außer bei einer Band
mit Management). Dadurch rentiert sich eine Pressung selbst bei einem günstigen
Verkaufspreis von ca. 20 SFr schon relativ schnell. Es gibt viele Bands, die auf einen
Plattenvertrag verzichten, weil sie selbst vierstellige Verkaufszahlen nur bei ihren Auftritten
erreichen können. Für solche Bands ist ein Plattenvertrag rechnerisch unvorteilhaft.

2. Auch ohne Plattenvertrag kann man seine CD an die Fans verkaufen, der Presse als
Promotionmaterial zur Verfügung stellen und eventuell einem Vertrieb vorlegen. Eine gepresste
CD wirkt einfach viel professioneller und öffnet eventuell Türen, die bei dem Wort Demo
zugeschlagen werden.

3. Man ist alleine für die künstlerische Darbietung auf dem Album verantwortlich. Keine
Plattenfirma wird künstlerische Anweisungen geben.

4.Will man weltweit die CD unter die Leute bringen, sollte man sich an einen Vertrieb wenden. Der Vertrieb verlangt ca. Fr.6.- vom Verkaufspreis, bringt aber Eure CD in die wichtigsten Läden.

Von daher lohnt sich bei gefüllter Bandkasse der Schritt ins Studio und anschließend zum
Presswerk eigentlich immer. Zumindest dann, wenn man sicher ist, ein paar hundert
CDs absetzen zu können. Für die Promotionarbeit einer Band ist eine solche CD sehr wertvoll.

 

Der Vertrieb

 

Als Vertrieb kann man grundsätzlich jenen Weg bezeichnen, auf dem ein Tonträger vom Verkäufer zum Käufer gelangt. Zu Beginn einer Karriere steht meistens der so genannte Eigenvertrieb, das heisst die Band verkauft nicht nur Tonträger an Konzerten, sondern sie muss sich selbst darum kümmern, dass ihr Produkt auch von CD-Läden und anderen möglichen Verkaufsstellen ins Regal gestellt wird. Alleine auf sich gestellt, ist es aber sehr schwierig und oft einfach nicht möglich, seine CDs landesweit in den Handel zu bekommen. Also muss man sich um einen professionellen Vertrieb bemühen.

 

In der Schweiz werden diese Vertriebsverträge häufig von kleineren Firmen angeboten, da sie für diese Unternehmen das kleinste Risiko mit sich bringen. Wird das Produkt von einer so genannten Major-Company vertrieben, sind die Chancen auf eine landesweite Präsenz im Handel, zumindest theoretisch, besser. Doch auch hier hängt sehr viel davon ab, wie stark die für das Produkt zuständigen Marketing- und Promotionsangestellten arbeiten. Egal, welche Vertriebsform ihr wählt, es ist nicht die Verantwortlichkeit des Vertriebs, Marketing, Promotion- und Publikumswerbung für ein Label oder ein einziges Produkt zu machen. Der Vertrieb ist ein reines Verkaufsorgan. Falls ihr aber keine Plattenfirma oder kein Management habt, so besprecht mit dem Vertrieb dessen Möglichkeiten im Marketingbereich.

 

Wer kriegt wieviel?

Gerechnet bei einem Verkaufspreis von Fr.26.- 

Musiker/Band ca. Fr.3.- (siehe Vergütungsklauseln)
Plattenfirma (Anteil ohne Vertrieb, Werbung usw.) ca. Fr.1,50.-
Vertrieb ca. Fr.6.-
Werbung, Promotion ca. Fr.4.-
Herstellung ca. Fr. 0,90.- bis Fr. 2,00.-
Verlag/Urheber ca. Fr.1,50.-
Handel ca. Fr.6.- 
Mehrwertsteuer (7.6%) ca. Fr.1,80.- 

 

Vergütungsklauseln:
Folgende Vergütungsansätze sind Standard:
Die meisten Verträge sehen vor, dass dieser Betrag bei Vorliegen bestimmter Gründe reduziert werden darf. Teilweise können diese Reduktionen bewirken, dass nur 10% bis 20% des oben erwähnten Vergütungsansatzes ausbezahlt wird! Deshalb empfiehlt es sich den Vertrag von einer Fachperson vor der Unterzeichnung begutachten zu lassen. Mitgliedern der SUISA ist es möglich, eine erhaltene Vertragsofferte durch den Rechtsdienst der SUISA prüfen zu lassen. 

 

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Der Verlag

 

Die Aufgabe eines Verlages ist nicht primär, einzelne Tonträger zu promoten, sondern das geistige Eigentum- also die Musik, den Song - zu verwerten. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, etwa in Verlag genommene Songs fremden Interpreten anzubieten oder dafür zu sorgen, dass die Songs für Filmsynchronisationen, Bearbeitungen oder fremdsprachige Versionen verwendet werden. Die Verlagsarbeit kann kurz als «Management des Songs» umschrieben werden. Oft werden KünstlerInnen vom Verlag unter Vertrag genommen und dann einer Tonträgerfirma angeboten. Ausserdem verwaltet und prüft der Verlag die Einnahmen aus der SUISA und ausländischen Verlagen.  

Liveauftritt - Checkliste Gitarre/Bass

Grrr...

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Stand: 19. April 2006 22:33:26 +0200