Vorgang der Verzerrung / Der richtige Verzerrer für den gewünschten Sound / Verzerrer-Einstellungen
Bei der Verzerrung werden Lautstärkespitzen abgeschnitten, somit wirkt der Verzerrer wie ein Kompressor. Aus diesem Grunde sollte man meist bei stark verzerrten Sounds keinen Kompressor mehr zusätzlich verwenden. Vielmal wirkt das zu stark verzerrte Gitarren-Signal zusammen mit den anderen Instrumenten zu leblos und flach. Daher ist meist ein weniger verzerrtes Signal die bessere Wahl.
Ein Verstärker erhöht die Amplitude des Eingangssignals. Erreicht der Verstärker seine Leistungsgrenze, so wird das Ausgangssignal abgeschnitten, wodurch der verzerrte Klang entsteht. Eine Röhre schneidet dabei das Signal sanfter ab, wodurch es nicht nur runder aussieht, sondern auch angenehmer klingt.
Weichere Verzerrung wird Overdrive, eine harte Transistorenverzerrung Distortion oder Fuzz genannt.
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Der richtige Verzerrer für den gewünschten Sound (von der d. Zeitschrift Guitar 3/02) |
Edle Röhrerverzerrer
Hughes & Kettner Tube Screamer
Mesa Boogie V-Twin Floor Preamp (3-kanalig)
Engl Tubetoner (vier Kanäle & MIDI)
Top Allrounder (Verschiedenste Verzerrereinstellungen möglich)
Line 6 DM-4 Distortion Modeler
Boss OD-20 Drive Zone
Weitere Allrounder
Electro-Harmonix Graphic-Fuzz (vielfache
Einstellmöglichkeiten)
Tech21 Sans-Amp oder Comptortion (grosse Soundvielfalt)
Fulltone Full-Drive (2-Sounds mit Fusschalter abrufbar)
Nobels Distortion Special (verschiedenste Rocksounds)
DOD Supra Distortion (verschiedenste Rocksounds)
Danelectros Fab Tone (verschiedenste Rocksounds)
Boss OS-2 Overdrive/Distortion, DS-2 Turbo Distortion, PW-2 Power Driver
80er Rocksound
Boss DS-2
Marshall The Guv'nor
Heavy Metal / moderner Rocksound
Marshall Jackhammer
Boss Xtortion
DOD Death Metal
Roger Mayer Axis Fuzz
Danelectros Black Coffee
Nobels Xtreme
Blues
Fulltone Soul-Blender
ProCos Vintage Rat
DOD Mystic Blues
Marshalls Bluesbreaker
Boss Blues Driver
70er - Glamrock
Electro Harmonix Big Muff
Hughes & Kettner Tube Factor
Boss SD-1 Super Overdrive mit Stratgitarre (Steve Ray Sound)
60er-Rock à la Jimi Hendrix and Eric Clapton
Dallas/Arbiter Fuzz Face
Roger Mayer Axis Fuzz oder Vodoo-Axe
Fulltones Octafuzz oder 69'Deluxe Pedal
Visual Sound Route 66
Danelectros Fab Tone
Grunge
Boss DS-1 Distortion
DOD Grunge
Sans-Amp GT-2
Orgel-Leslie
Distortion, Drive, oder Overdrive verenden oder sogar auf Verzerrung mit Gitarrenamp. Leichte Verzerrung dazumischen.
E-Gitarre / Beispiel Zakky Wylde
Master und Pre-Amp liegen ungefähr zwischen 6 und 7, die Bässe
sind voll aufgeri
ssen (also auf 11), Presence etwa bei 4, Höhen bei 6 und
Mitten bei 5. Als Effekte benutzt Wylde einen Boss Super-Chorus CH-1, einen Boss
Super Overdrive SD-1, ein Dunlop Cry Baby WahWah und ein Dunlop Rotovibe.
"Ich brache nur zwei Sounds - clean und dirty, mehr nicht. Das Volume-Poti
meiner Gitarre ist voll aufgedreht. Nur wenn ich einen weicheren Ton haben will,
drehe ich den Regler etwas runter. That's it, folks!"
Kirk Hammett (Metallica)
Wah Wah - Distortion (Gain 50% / Level 50%) - EQ (Mittenabsenkung) - Chorus (Speed 70% / Depth 70%) - Delay (250ms / Feedback 30 / Blend 0 ) - Amp (Gain 6 / Vol 9 / Hi 8 / Mid 5 / Bass 8 / Rev 1)
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Stand: 16. Februar 2003 11:33:18 +0100