Reduziert Zischlaute die beim Sprechen von 'SCH', 'S', 'ß' und 'Z'
auftreten. Beim Gesang wirken sich diese oft störend aus. Der DeEsser arbeitet
ähnlich wie ein Kompressor, nur dass der Bereich der stärker gedämpft wird
nicht nur von der Lautstärke sondern zusätzlich von der Frequenz abhängt.
Dieser Frequenzbereich kann vom Benutzer optimal eingestellt werden.
DeEsser auf Hi-Hat verwenden um zu spitz geratene digitale Hi-Hat zu
entschärfen kann sehr gut klingen.
Der Exciter ist ein Effektgerät, das der Musik zusätzliche Frequenzen
hinzufügt, die in Abhängigkeit der vorhandenen Signale berechnet werden. Diese
sogenannten Harmonischen können dann in ihrer Lautstärke beliebig eingestellt
werden. Der hörbare Effekt ist, dass die Musik insgesamt voller,
ausgeglichener, offener und brillanter klingt. Dieser Effekt wird nur sparsam
eingesetzt um den Klang nicht unangenehm zu verfälschen.
Exciter gut für Einzelanwendung für bass und Bassdrum (integrierter
Bassprozessor). Für Gesang, Chor und Streicher auch gut, wie auch für
Becken oder dumpfe Gitarrensoli, insbesondere bei gezupften
Akustikgitarren. Auch interessant bei Anwendung für Hall. Exciter-Einsatz
bei der Snare Aufnahme zu empfehlen.
Der Exciter verschiebt alle Frequenzen um ein Vielfaches von 360Grad in
der Phase - ausser ein bestimmtes Frequenzband das zwischen 3-6kHz liegt.
Diese Frequenzband kommt früher an. Dies ist der Grund für:
- Verständlichkeit - Durchsichtigkeit der Sprache wird besser
- Ortung einzelner Instrumente im Stereoklangbild besser
- Mischung transparenter, wirkt lauter
Faustregel
Exciter-Effekt nur bemerken wenn er fehlt. Ist er ohne A/B Vergleich
deutlich hörbar ist der Effekt mit Sicherheit zu stark eingestellt. Beim
Einsatz des Exciters in der Stereosumme müssen die
Equalizer-Einstellungen überprüft werden. Womöglich die Höhen ein
bisschen zurücknehmen.
Achtung: Der Exciter hebt die Rauschfrequenzen an. Im Notfall muss man
noch einen Rauschfilter vor den Exciter henken.
Ergänzung Klangregelung
Die Klangregelung lässt sich oft recht brauchbar mit einem Exciter
ergänzen. Dabei sollte der Exciter nach der Klangregelung eingeschleift
werden. In diesem Fall senkt man mit dem EQ den Frequenzbereich ab, den
der Exciter anheben soll. Nur so kommen die künstlich erzeugten Obertöne
voll zur Geltung.
Bei linearer Klangregelung oder sogar angehobenen Frequenzen produziert
ein Exciter vielfach Match. Also Vorsicht und im Zweifelsfall - wie immer
- auf seine Ohren vertrauen.
Enhancer
Der Enhancer fügt dem Signal Obertöne zu und sorgt so für
mehr Offenheit und Brillanz. Die mit dem DeEsser abgesenkten Zischlaute
werden beim nachträglichen Einsatz des Enhancers nicht wieder reaktiviert, da
der DeEsser zwischen 6 und 10kHz arbeitet, und der Enhancer meist oberhalb
davon.
Dolby B
Nur das Frequenzband oberhalb 800Hz wird bearbeitet. Alle Frequenzen
unterhalb werden nicht beeinträchtigt.
Dolby C
Besitzt zwei hintereinandergeschaltete Dolby B-Systeme die auf
unterschiedliche Pegel ansprechen. Die Rauschminderung wirkt hier nicht
nur im Höhenbereich, sondern schon ab 100Hz.
DI-Boxen gibt es in passiver und aktiver Ausführung. Die preisgünstigeren passiven DI-Boxen symmetrieren das Signal lediglich über einen Audioübertrager und benötigen keine eigene Versorgungsspannung. Sie gelten als besonders robust und zuverlässig bei der Potentialtrennung.
Aktive DI-Boxen verfügen über elektronische Schaltungen, die das Signal entweder elektronisch symmetrieren oder Sound-Verluste des ebenfalls vorhandenen Übertragers ausgleichen. Aktive Boxen werden durch Batterien oder durch Phantomspeisung vom Mischpult mit Betriebsspannung versorgt.
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Stand: 26. Dezember 2002 10:59